Die Klima-AG lädt ein und stellt sich vor!

Juni 2024: Die Klima-AG lädt ein und stellt sich vor!

Engagiere auch du dich und komm zu unserem Treffen: Jeden zweiten Dienstag in der großen Pause!

Beim heutigen Treffen der Klima-AG mit den Klassenklimamanager:innen haben die Schüler:innen beim Speeddating einiges übereinander und vor allem von ihren Ideen für mehr Nachhaltigkeit an der BS18 gelernt. Wir freuen uns schon, eure Ideen mit euch umzusetzen.

#KanufahrenundMüllsammeln

#Länderküchen&Nachhhaltigkeit

Juniorwahl zur Europawahl 2024 an der BS18

Ergebnisse der bundesweiten Juniorwahl

Zur Europawahl 2024 wurde bundesweit eine Juniorwahl durchgeführt. Von 5589 Schulen deutschlandweit haben 123 in Hamburg teilgenommen, darunter auch unsere Schule. Insgesamt haben knapp 1,5 Millionen Schüler:innen (!) an der Juniorwahl teilgenommen.


Bei der bundesweiten Juniorwahl zur Europawahl 2024 erzielte die CDU/CSU mit 20,9 % der Stimmen das beste Ergebnis. Dies entspricht einem deutlichen Zuwachs von 10,2 % im Vergleich zur Juniorwahl 2019. Die SPD folgt mit 14,7 %, was ebenfalls einen Zuwachs von 2,5 % bedeutet. Die AfD erhielt 14,5 % der Stimmen und konnte sich um 3,0 % verbessern. Ein großer Verlierer dieser Wahl sind die Grünen, die nur noch 8,6 % der Stimmen erhielten, ein dramatischer Rückgang von 25,3 %. Die FDP kam auf 6,5 % und verzeichnete einen leichten Rückgang von 0,9 %. Die Linke lag bei 5,9 % (+0,2 %), DIE PARTEI bei 4,9 % (-1,8 %), Volt bei 4,2 % (+3,5 %), die Tierschutzpartei bei 3,0 % (-0,6 %), und sonstige Parteien erzielten insgesamt 13,8 %.

Ergebnisse der Juniorwahl an der BS18

An unserer Schule ergaben sich teils deutlich andere Ergebnisse. Von den 389 wahlberechtigten Schüler:innen gaben 323 ihre Stimme ab, wovon 311 gültig waren – dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 83,03 %. Die Ergebnisse zeigen, dass Die Linke an der BS18 mit 16,1 % der Stimmen die stärkste Kraft war. Sonstige Parteien folgten mit 19,5 %, was einen deutlich höheren Anteil als im bundesweiten Ergebnis darstellt. Die SPD kam auf 12,7 %, etwas weniger als der bundesweite Durchschnitt, während die CDU 13,6 % erzielte, ebenfalls unter dem bundesweiten Durchschnitt. Eine bei der bundesweiten Wahl nicht gesondert aufgeführte Partei, DAVA, erreichte an der BS18 10,5 %. Die Grünen liegen bei 5,6 %, was deutlich unter dem bundesweiten Ergebnis liegt. Die AfD erzielte an der BS18 4,6 %, was deutlich weniger ist als bundesweit. Die FDP kam auf 2,8 %, auch dies unter dem bundesweiten Ergebnis. Mera25, BSW und die Tierschutzpartei erhielten jeweils 4,0 %, 3,1 % und 4,3 % der Stimmen. Die Parteien, die unter Sonstige fallen sind: Die PARTEI, Volt, Piraten, ÖDP, BIG, FAMILIE, Tierschutz hier!, Bündnis C, Partei Schulmed. Verj., MENSCHLICHE WELT, DKP, SGP, dieBasis, Bündnis Deutschland, Klimaliste, PDV, PdF und V-Partei.

Fazit

Die CDU/CSU hat bei den Wähler:innen unter 25 Jahren bundesweit wieder an Beliebtheit gewonnen, während die Grünen einen starken Rückgang hinnehmen mussten. An unserer Schule spiegelten sich diese Trends teilweise wider, allerdings mit bemerkenswerten Abweichungen. Die SPD schnitt schlechter ab als bundesweit, während Die Linke hier deutlich stärker vertreten war. Die Grünen erzielten ein besonders überraschendes Ergebnis. Der dramatische Rückgang der Grünen lässt sich teilweise durch die internen Streitigkeiten innerhalb der Partei und die wahrgenommene Untätigkeit in der Ampelkoalition erklären.Zudem könnten andere Parteien wie die CDU/CSU und die SPD von der Schwäche der Grünen profitiert haben, indem sie Themen wie wirtschaftliche Stabilität und soziale Sicherheit in den Vordergrund stellten, was möglicherweise mehr Resonanz bei unseren Wähler:innen fand.

Besuch im Bundestag in Berlin

Die PGW- und Geschichtskurse des BG23A und BG23B besuchen den SPD Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi

Am 17.05.2024 haben wir, die PGW- und Geschichtskurse des BG23A und BG23B, einen aufregenden Ausflug nach Berlin unternommen! Wir besuchten den Deutschen Bundestag auf Einladung von Metin Hakverdi, Abgeordneter der SPD, der uns herzlich begrüßte und supergut drauf war.
Herr Hakverdi ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags und erhielt zuletzt im Wahlkreis 023 (Hamburg – Bergedorf – Harburg) ein Direktmandat. Er erklärte uns viel zu politischen Abläufen und führte uns im Anschluss durch das Paul-Löbe-Haus, in dem sich unter anderem die Büros für die Abgeordneten befinden. Danach durften wir in der Kantine des Bundestags zu Mittag essen. Anschließend waren wir im Plenarsaal. Es war unglaublich spannend, eine Sitzung live mitzuerleben und den Abgeordneten bei ihrer Arbeit zuzuhören.

Nach der Sitzung ging es weiter zur Kuppel des Reichstagsgebäudes. Der Aufstieg lohnte sich, denn wir wurden mit einer schönen Aussicht über ganz Berlin belohnt. Es war faszinierend, die Stadt von oben zu sehen und bekannte Wahrzeichen zu entdecken. Im Anschluss hatten wir etwas Freizeit und durften Berlin entdecken.

Alles in allem war es ein wunderschöner und lehrreicher Tag, an dem wir viele neue Eindrücke sammeln konnten.

Erinnerung an migrantischen Widerstand – Zeitzeug:innengespräch mit Gülüstan Avcı und Gürsel Yıldırım

Wie können wir als Schulgemeinschaft gegen aktuellen Rassismus eintreten?

Zum Beispiel, indem wir Betroffenen zuhören und gemeinsam die Verantwortung für eine rassismuskritische Gegenwart übernehmen. Die BS18 erinnerte im Rahmen der bundesweiten „Woche des Gedenkens“, anlässlich des Tags der Befreiung von Nazideutschland am 08.05.1945, an Ramazan Avcı, der 1985 im Alter von 26 Jahren aus rassistischen Gründen von HSV-Hooligans ermordet wurde. Am 03.05. führten Gülüstan Avcı, die Verlobte Ramazan Avcıs, und Gürsel Yıldırım von der Ramazan-Avcı-Initiative mit mehr als 80 Schüler:innen ein Zeitzeug:innengespräch über die Folgen von rassistischer Gewalt, erinnerungspolitische Kämpfe in Folge rassistischer Morde und Anschläge und wir dieser durch Aufklärung und Zusammenhalt begegnen können. Schüler:innen und Lehrer:innen hörten nicht nur sehr aufmerksam zu, sondern waren sichtlich beeindruckt und bewegt von den Schilderungen der Zeitzeug:innen, wie zum Beispiel der komplett unterlassenen staatlichen Unterstützung Frau Avcıs als Witwe durch rassistische Gewalt.

Die Veranstaltung lebte von der historischen Expertise Herrn Yıldırıms und ganz besonders von der persönlichen Stärke Frau Avcıs, die die Schulgemeinschaft dazu aufforderte, sich gegenseitig menschlich zu behandeln. 

Teil des Gedenkens war auch die Ausstellung „Migrantischer Widerstand in Hamburg der 90er Jahre“ von Gürsel Yıldırım, zu sehen vom 29.04.-08.05. in unserem Forum. Auf 12 Tafeln dokumentiert die Ausstellung unter anderem die rassistischen Brandanschläge in Mölln, Solingen und Lübeck sowie der Mord an Ramazan Avcı hier in Hamburg an der Landwehr. Auch die Reaktionen der migrantischen Community sind dokumentiert, wie die Betroffen nach den rassistischen Anschlägen z. B. in Form von Demonstrationen und Streiks auf die Umstände und die Gewalt von Neonazis reagierten.

Wir bedanken uns als Schulgemeinschaft von Herzen bei unseren Zeitzeug:innen Gülüstan Avcı und Gürsel Yıldırım, die uns dieses Gedenken an Ramazan Avcı und die Aufklärung über jüngere Hamburger Geschichte im Kontext rassistischer Gewalt ermöglicht haben!

Wir engagieren uns für mehr nachhaltige Mobilität

Verkehrswende selber machen!

Die BS18 hat an dem Projekt »DIY: Verkehrswende selber machen« teilgenommen. Es ist eine Good-Practice-Broschüre „Nachhaltige Mobilität in der Ausbildung“ erschienen.

Hier könnt ihr die Seite zur Publikation – inkl. Downloadmöglichkeit und dem Link zum Methodenkoffer – anschauen: Nachhaltige Mobilität in der Ausbildung

Außerdem wurde ein Mediakit zusammengestellt, das hier herunterladen werden kann: Mediakit zur Nachhaltigen Mobilität 


Ausgezeichnete Vielfalt

Delegation der BS18 reist für „fair@school“ nach Berlin zur Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Alles begann mit zwei aufmerksamen Schülerinnen, die ein rassistisches Schminkbuch für Faschingsfeste in Kindertageseinrichtungen in unserer Mediathek fanden. Es folgte ein Projekttag zum Umgang mit diskriminierender Literatur, in dem  Schüler:innen gemeinsam mit der damaligen Leitung der Mediathek die Idee eines neuen Gremiums entwickelten: dem Vielfaltsrat. Es sollte möglichst unterschiedliche Perspektiven in Fragen von Diskriminierung an unserer Schule beleuchten. So entstand der Vielfaltsrat, der sich aus Vertreter:innen der Schulsprecher:innen, dem Beratungsteam, Expert:innen aus der Schüler:innenschaft, den Verbindungslehrer:innen, der Schulleitung sowie der Diversity-Koordinatorin und dem Schulsozialarbeiter zusammensetzt. Unsere aktuelle Leiterin der Mediathek spielte eine tragende Rolle in der fachlichen Vernetzung mit anderen Bibliotheken. Katharina Jurgeleit stieß bei ihren Recherchen auf kein einziges Konzept zum Umgang mit diskriminierender Literatur, sondern lediglich auf die Praxis, Neuauflagen von Büchern mit rassistischen Bezeichnungen anzuschaffen. Der Vielfaltsrat entwickelte ein umfassendes Konzept mit zwei Stufen. Es gibt bei jeder überprüften Meldung einen roten Warnsticker, der abgewandelt auch im digitalen Katalog erscheint.  Bei schwerwiegenden Fällen ist das Medium nicht ausleihbar und wird in einem gesonderten Regal gelagert und kann weiterhin eingesehen werden. So bleiben Rassismus und andere Diskriminierungskategorien nachweisbar. Niemand muss mehr ohne Vorwarnung eine verletzende Erfahrung in einem geschützten Bildungsraum wie der Schulmediathek machen. 

Nach den Sommerferien setzen wir unsere Arbeit fort. Alle Nutzer:innen der Mediathek dürfen Medien zur Prüfung geben, die aus ihrer Sicht diskriminierende Inhalte aufweisen. Ein Team von Schüler:innen, Lehrer:innen und Mediatheksleitung prüft die Meldung und informiert auf Wunsch die Tippgeber:innen über die Entscheidung. 

Für diese Idee hat die BS18 beim Wettbewerb „fair@school“ von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes den 4. Platz unter 168 Schulen belegt. Obwohl wir damit nicht auf dem sinnbildlichen Treppchen gelandet sind, betonte Ferda Ataman, die Antidiskriminierungsbeauftragte der Bundesregierung, wie knapp die Entscheidung war und wie wichtig besonders das Engagement beruflicher Schulen gegen Rassismus ist.

Außerdem konnten wir Kontakt zu der Theatergruppe A.N.D.ers der Hohen Landesschule Hanau knüpfen. Mit ihrem Stück gegen Alltagsrassismus, Intoleranz und für Vielfalt setzen sie nach dem rassistischen Anschlag in Hanau 2020 ein Zeichen und kommen uns damit hoffentlich im nächsten Semester im Göhlbachtal besuchen. Wir jubelten also gemeinsam mit den anderen fantastischen Projekten für mehr Diversität, Solidarität und Zusammenhalt!

Politik ganz nah erleben

PGW-Kurs auf Exkursion nach Berlin

Am Mittwoch, den 18. Januar 2023, hat der S2-PGW-Kurs eine Exkursion nach Berlin gemacht.  Der Ausflug ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, einer Sitzung des Bundestag beizuwohnen und sich mit einem Experten auszutauschen, um das Geschehen rund um Politik besser erfassen und ergreifen zu können. Vor Ort wurden sich zunächst einige Sehenswürdigkeiten angeschaut, darunter das Bundeskanzleramt sowie das Paul-Löbe-Haus.

Danach stand auch schon unser Termin für das Mittagessen im Paul-Löbe-Haus auf dem Programm, anschließend die Sitzung im Bundestag. Nach einer schnellen Kontrolle durften wir ins Paul-Löbe-Haus hinein und wurden zur Mensa geleitet. Dort, mit schöner Aussicht auf die Spree, haben wir unseren Mittag verbracht. Kurzerhand wurden wir dann auch schon durch einen Tunnel zum Reichstagsgebäude geleitet. Dort angekommen, bot sich uns der Anblick des Plenarsaals, in dem wir dann auch 50 Minuten lang, aus nächster Nähe, einer Sitzung beigewohnt haben. Diese war für uns Schülerinnen und Schüler extrem interessant!

Anschließend wurde noch ein angeregtes Gespräch mit dem Büroleiter Muammer Kazanci des SPD-Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi geführt. So erfuhren wir noch einmal aus erster Hand, wie Politik vonstattengeht.

Um den Besuch im Bundestag mit bekannten Sehenswürdigkeiten abzuschließen, haben wir uns die berühmte Kuppel des Reichstagsgebäudes angeschaut, wo sich uns ein schöner Ausblick auf die Stadt Berlin bot, zudem das Brandenburger Tor, welches zum Abend hin schön beleuchtet wurde. Damit ging es auch zurück zum Bahnhof und die Heimreise wurde angetreten. Es handelte sich um einen lehrreichen Tag für uns alle. Wir sind sehr dankbar dafür, diese Erfahrung gemacht und somit Politik aus nächster Nähe selbst erfahren und mitbekommen zu haben.

Jasmin Gonzáles-Pino, BG21B